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Do you speak Secwepmectsin?

Die Internetseite des Monats
von Robert Stark
(veröffentlicht 2/2002)

Wer sich über die Kultur der Secwepemc (Shuswap) informieren möchte, dem sei die Website „http://www.secwepemc.orglink-external“ ans Herz gelegt. Die „Secwepeme Cultural Education Societey“ bietet dort attraktiv aufgearbeitete Informationen. Besonders zu empfehlen sind die Seiten zum Thema „Connecting Traditions“, die jüngst hinzugefügt wurden. Wer sich lebendige Hintergrundinformationen zur aktuellen Berichterstattung über die „Shuswap“ verschaffen möchte, ist da am richtigen Ort angelangt. Aber bitte nicht vergessen: Lautsprecher einschalten, sonst bleibt oft der Spaß weg. Los geht’s: Adresse eingeben, auf der Homepage „Index“ anklicken, und dann…

Connecting Traditions – The Language of the Secwepemclink

Secwepeme Icon 1 Zunächst erscheint nur eine Seite mit dem Link „http://secwepemc.sd73.bc.calink-external“. Bitte nicht irritieren lassen, sondern einfach anklicken. Dann erscheint links eine Menüleiste, mit der man direkt auf die fünf Hauptthemen zugreifen kann. Wer aber zunächst immer nur auf das Bild vom Coyoten klickt, wird alsbald mit einem schaurigen Geheul begrüßt und des Englischen mächtige Interessenten werden auf eine Zeitreise in das Territorium der Secwepemc eingeladen. Zugleich werden einige Hintergrundinformationen zu Entstehungsgeschichte und Navigationsstruktur der Website sowie dem imaginären Führer „Coyote“ gegeben. Auch wenn sich der Ausflug überwiegend in historischen Dimensionen bewegt, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass die sogenannte Vergangenheit für die Secwepemc – wie für viele andere Indianernationen – in einer Art und Weise gegenwärtig ist, die wir nur schwer nachvollziehen können. Darauf wird bisweilen hingewiesen.

Secwepeme Icon 1b Die Einführung bietet neben einem traditionellen Gesang des Ältesten Nels Mitchel Informationen zur geographischen Lage des traditionellen Siedlungsgebietes, einen kulturgeschichtlichen Abriss über die Secwepemc sowie photographische Eindrücke von den einzelnen modernen Indianersiedlungen, die durch Klicken auf den Coyote aufgerufen werden können.

Secwepeme Icon 2 Dann geht’s zur Sache. Nach einer kurzen Einführung über die Sprache der Secwepemc und ihre beiden Hauptdialekte wird der „Surfer“ aufgefordert, zunächst einmal zu lernen, wie man „Secwepemc“ richtig auspricht. „Shuswap“ ist nur eine Verballhornung der Weißen, die schon immer Probleme hatten die Eigenbezeichnung dieser Indianer korrekt nachzusprechen. Um das zu vermeiden haben die Secwepemc auf dieser Website einige didaktisch ausgezeichnete Seiten entworfen, um den Interessierten eine Vorstellung von den Eigenarten dieser Sprache zu geben.

Dabei konzentriert sich die Darstellung vor allem auf Phoneme, die im Englischen, bzw. anderen europäischen Sprachen nicht vorhanden sind. Die Erzeugung dieser Laute wird durch Schnittgraphiken des Mundraums zur Artikulation und das per Mausklick abrufbare Vorsprechen von „native speakers“ nachvollziehbar gemacht. Eine spannende und zugleich amüsante Angelegenheit. Wer fleissig geübt hat, kann am Ende des Kurzlehrgangs seine neu erworbenen Kenntnisse in einem Ratespiel mit sechs Fragen unter Beweis stellen.

Secwepeme Icon 3 Hier erfährt der Surfer einiges über die Erzähltraditionen der Secwepemc. Per Mausklick kann man die Originalstimme einer Geschichtenerzählerin hören. Über den „Coyoten“, der auch in den Mythen der Secwepemc eine wichtige Rolle spielt (wie könnte es anders sein?), wird einiges berichtet. Der Schöpfungsmythos der Secwepemc wird nacherzählt. Schließlich kann man auch hier seine Kenntnisse in einem abschließenden Spiel überprüfen, bzw. noch während des Spiels dazulernen. Hierzu muß der Spieler als „Coyote“ von der Wasserwelt aus verschiedenen Welten bis zum Gipfel der Welt durchlaufen. Nur wer am Übergang zur nächsten Welt vier Fragen beantwortet, darf vorrücken.

Secwepeme Icon 4 In zwei Bildern vom Dorfleben der vorgeschichtlichen Zeit verbergen sich zahlreiche Links, die beim Wandern mit der Maus über die Bilder angezeigt werden. Durch Anklicken kann man ausführliche Informationen mit guten Illustrationen zu allen Bereichen des Lebens in der Vergangenheit erhalten: Soziale Organisation, Wirtschaftsweise, wichtige Stationen im Lebenslauf von Mann und Frau, Kinderspiele etc.

Secwepeme Icon 5 Ein eigener Abschnitt ist der Archäologie auf dem Territorium der Secwepemc gewidmet. Es wird dargestellt, wie aus den Funden und noch mehr aus dem Fundkontext Informationen über die Lebensweise indianischer Vorfahren gewonnen werden können. Die wichtigsten Ergebnisse zu den drei großen Kulturphasen zwischen 10.000 bis 200 vor Chr. werden summarisch dargestellt.

Ein Literaturverzeichnis und Links zu anderen Seiten der Secwepemc runden die Website ab (unter „Resources“). Wer von den Sprachübungen in ausreichendem Maße fasziniert worden ist, gelangt über die Links auch zur Website der „Secwepemc Language Resource“, wo man u.a. viele Materialien zum weiteren Studium dieser Sprache bestellen kann.

Kukwstsétseme, pútuew: Das heißt „Dankeschön, auf Wiedersehen“.

Erstellt von oliver. Letzte Änderung: Donnerstag, 30. Januar 2020 16:19:49 CET von oliver. (Version 9)

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