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Globalisierung indianischer Religionen?

Globalisierung der Religionen? Eine Spurensuche im World-Wide-Web
von Robert Stark

Im Zeitalter der Globalisierung machen selbstverständlich auch weltanschauliche Orientierungen und damit auch viele Religionen nicht vor Grenzen halt. Allerdings ist das nichts neues. Schon lange bevor Schlagworte wie „Globalisierung“ oder „Informationsund – Kommunikationstechnologie“ als richtungsweisend für unsere Gegenwart apostrophiert worden sind, haben sich Weltanschauungen respektive Religionen über unterschiedliche Kulturen hinweg verbreitet. Auch das heutige Abendland war lange Zeit nicht christlich. Kunst, Handel und Philosophie oder auch Religionen haben von jeher Grenzen überschritten; gemessen an den technischen Mitteln der jeweiligen Zeit, sogar schon immer erstaunlich schnell.

Maßgeblich war dabei, inwiefern eine geistige Bewegung, ein Handelsgut oder ein anderer Gegenstand des Interesses den Bedürfnissen einer lokalen Bevölkerung oder auch nur einem Teil von ihr entgegenkam, dem Zeitgeist entsprach, bzw. Antworten auf existentielle Fragen geben konnte, seien sie eher materieller oder geistiger Natur.

Scheinbar kommen auch viele außereuropäische Religionen im Abendland der Gegenwart einem solchen Bedürfnis entgegen. Vielleicht noch häufiger werden ausgesprochen eigenwillige Interpretationen solcher Heilslehren als „authentische Weisheiten“ verpackt unter die Leute gebracht und finden regen Zuspruch. Davon sind auch indianische Religionen betroffen.

Ein Überblick über die schier endlose Auswahl solcher Veranstaltungen lässt sich leicht gewinnen. Jede größere Stadt kennt einschlägige Esoterik- Fachgeschäfte, wo man sich in Fachmagazinen oder periodisch erscheinenden Veranstaltungsprogrammen der Szene von der Bandbreite des Angebots überzeugen kann.

Selbstverständlich ist auch das Internet als weltumspannendes Medium zu einem Tummelplatz der Selbstdarstellung ambitionierter „Neoschamanen“ und anderer „Lebenshelfer“ mit Ausbildung in „indianischer Tradition“ geworden. Für die Vielzahl entsprechender Websites sollen stellvertretend einige Auszüge zum „Weg der Twisted Hairs“ vorgestellt werden (www.mirrordancers.de):

„Die Twisted Hairs waren und sind Schaman(inn)en und Medizinleute der Schildkröteninsel (Nord-, Mittel und Südamerika), die gültiges Wissen von vielen magischen Schulen und Stämmen sammeln, integrieren und bewahren.

Der Ältestenrat dieser Medizingesellschaft hat 1972 beschlossen, einen kleinen Teil des Wissens, das über unzählige Generationen hinweg in der geheimen Schule bewahrt worden ist, nun der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – damit es all jene erreichen kann, die auf der Suche sind nach kraftvollen Werkzeugen, die sie befähigen, Teil der Lösung und nicht mehr Teil des Problems auf diesem Planeten zu sein.

Einen Weg zu gehen – ist das noch zeitgemäß in unserer Zeit der Informationsfülle und – überfülle? …

Frage: ,…verflixt noch mal – jetzt wollte ich doch diesmal alles anders machen, und schon wieder stehe ich am gleichen Punkt! Lerne ich denn gar nichts dazu? Ich bin doch nicht blöd! Woran liegt das denn nur?‘

Antwort: Da bist Du nicht allein! So wie Dir geht es immer wieder ganz vielen Leuten. Jeder Mensch hat so etwas wie einen inneren Teufelskreis, der so gut eingefahren ist und dermaßen schnell abläuft, dass ihm ohne Spezialwerkzeug kaum Herr zu werden ist. Die gute Nachricht allerdings ist, dass alles, was in unserem Leben funktioniert, auf genau dieselbe Art und Weise abläuft – und das ist auch nicht gerade wenig! Die Ältesten der Twisted Hairs nennen diesen Ablauf die „Unendlichkeitsbewegung des Lebens“. Das Leben selbst funktioniert nach bestimmten Mustern und Gesetzmäßigkeiten – also auch der Mensch.“

Einige dieser Formulierungen sind regelrechte Allgemeinplätze, die in Variationen alle gleichartigen Texte auszeichnen: z.B. das geheime Wissen einer mysteriösen Gesellschaft, die ein uraltes, tradiertes Wissen angesichts der drohenden Weltkrise der Allgemeinheit zugänglich macht oder das Versprechen, eine „Patentlösung“ für unsere globalen Probleme zu besitzen. Ganz dem Trend zur Globalisierung entsprechend – im Grunde schon seit Jahren als regelrechte Globalisierungspioniere – arbeiten hier Schamanen aller Teile Amerikas einträchtig an einem Projekt zur Bewahrung „gültigen Wissens“ zusammen. Auch die angebliche Internationalität der Mitglieder solcher Geheimgesellschaften ist einer der üblichen Allgemeinplätze.

All das ist im Grunde wenig glaubwürdig und man möchte es kaum glauben, warum immer wieder Menschen auf solche „Plastik-Schamanen“ hereinfallen. Die Gründe sind vielfältig und können gar nicht alle angesprochen werden. Aber wenigstens zur „Zeit der Informationsfülle und -überfülle“, wie sie im gerade zitierten Text erwähnt wird, möchte ich einige Anmerkungen fallen lassen.

Zweifelsohne wird hier ein allgegenwärtiges Phänomen unserer Zeit angesprochen: Die Geschwindigkeit, mit der neue Erkenntnisse gewonnen werden und sich verbreiten, nimmt drastisch zu. Spezialistenwissen verändert den Alltag und auf den Außenseiter wirkt der Fachjargon der unentbehrlichen Spezialisten geradezu esoterisch. Viele Menschen schnaufen beispielsweise schon erleichtert auf, wenn man die „Benutzeroberfläche moderner technischer Geräte halbwegs verstanden hat und für die eigenen Zwecke einzusetzen weiß. Auch wenn sich nun Freude über das technische Spielzeug mit geradezu magischen Eigenschaften breit machen mag, die Technikbegeisterung findet dann ein Ende, wenn eine Komponente des komplizierten Innenlebens ausfällt.

Dann wird sich Otto Normal Verbraucher seiner Hilflosigkeit sowie einer neuen Abhängigkeit bewußt. Selbst wenn man an das bereits viel bemühte Ideal vom „ständig dazulernenden Menschen“ der neuen Berufswelt glauben will, bleibt ein Grundproblem bestehen. Die Einzelperson kann mit dem Fortschritt des kollektiven Wissens nicht Schritt halten. Jeder Mensch besitzt dazu je nach Veranlagung und gegenwärtiger Verfassung seine eigene Zeit, nicht zuletzt, was die Aufnahmefähigkeit betrifft. Die lässt sich nicht beliebig beschleunigen. Wissen will gefestigt werden und Lernen lebt von Wiederholung. Das braucht seine Zeit und Pausen zum Verdauen. Alles andere gerät sonst nur zum „Put through“, einem schnellen Durchsatz, ohne dass etwas hängen bleibt.

Was haben diese Ausführungen nun mit indianischer Religion zu tun? Eigentlich gar nichts. Aber sie beschreiben in groben Zügen eine von verschiedenen Ursachen, warum sich Menschen „pseudoindianischer Religionsausübung“ und deren Heilsvermittler hingeben. Wer sich von der Reizüberflutung und Hektik der modernen Welt überfordert fühlt und abzuheben droht, ist froh, wenn er Angebote bekommt, die ihn wieder auf die Erde bringen – zu „Mutter Erde“. Wer kopflastige Arbeiten ausführen muß freut sich über körperliche Erfahrungen, z.B. in einer Schwitzhütte. Wer umgeben vom üppig wuchernden Dschungel des mitunter auch noch kontrovers diskutierten Expertenwissens nach klarer Orientierung sucht, mag für die Offenbarung eingängiger, ewiger Weisheiten dankbar sein.

Wie kommt man nun in den Genuß solcher Weisheit? Auch hierzu erteilt die Website über „Weg der Twisted Hairs“ Auskünfte:

”„Kosten und Anmeldung: Schnupperwochenende: 190 DM (98 Euro) Jahreskurs: (inkl. Schnupperwochenende): 1440 DM (737 Euro)
Die Unendlichkeitsbewegung: 250 DM (128 Euro)
Anzahlung: Mit einer Anzahlung von 100 DM (bzw. 52 Euro, per Scheck oder Überweisung) ist Deine Anmeldung verbindlich. Bringe den Restbetrag bitte in bar mit. … Die Kosten für die Jahreskurs-Wochenenden von jeweils 250.- DM (128 Euro) bitte in bar mitbringen. Bei Vorauszahlung des Gesamtbetrags am Schnupperwochenende gibt es 10% Ermäßigung. Der Jahreskurs kann nur als Gesamteinheit gebucht werden.“”

Schnell wird klar, dass da jemand von seiner „Berufung“ zu leben versucht. Eine ausreichende Anzahl von Jüngern, die den Jahreskurs buchen, sichern ein vernünftiges Grundgehalt. Aus zusätzlichen Veranstaltungen kommt dann der Rest.

Mit der Rolle, die ein Schamane oder Medizinmann in einem Indianerstamm einnimmt, hat das alles wenig zu tun. Trotz der ganz unterschiedlichen Strukturen bei den einzelnen Indianerkulturen, lassen sich dennoch einige Gemeinsamkeiten herausarbeiten. Eine davon ist, dass kein indianischer Medizinmann als „Profi“ von seiner Berufung lebt. Die könnte man eher als „nebenberufliches“ Engagement auffassen, das mitunter die Kräfte dieses „ehrenamtlichen Nothelfers“ bis an die Belastungsgrenzen führt. Der Weg zu dieser Aufgabe ist in der Regel alles andere als selbstgewählt und eher eine Bürde, die man bereitwillig im Wissen um ihren tieferen Sinn und den Nutzen für die Gemeinschaft auf sich nimmt. Natürlich wird auch ein Medizinmann für seine Leistungen entlohnt, aber nach ganz anderen Prinzipien: keineswegs gefällige Dienstleistung für „Cash“.

Abschließend noch ein paar Zitate zu den Inhalten des Einführungskurses.

„Das Medizinrad ist die Widerspiegelung der Heiligen Kräfte des Universums. Jede Kraft ist eine Schwingung, ein Ton in der Gesamtkomposition der Schöpfung. An diesem Wochenende lernst Du das „Denken in Rädern“ kennen. Du schaust die Richtungen, die Elemente und ihren Zusammenhang mit den menschlichen Aspekten an. Du lernst die Welten von Großmutter Erde kennen und vertiefst speziell Dein Wissen über das Halten, das Geben, das Empfangen, das Bestimmen und das Katalysieren. In einer schamanischen Tierreise begegnest Du Deinem Tierverbündeten – Deinem Krafttier. Nach diesem Wochenende entscheidest Du, ob Du den Jahreskurs besuchen möchtest.“

Das alles an einem Wochenende, an dem frisch erworbenes Wissen auch gleich vertieft wird? Wer sich ernsthaft mit einer anderen Kultur beschäftigen will, braucht Jahre, um auch nur halbwegs zu verstehen, wie eine fremde Gesellschaft „funktioniert“. Ohne solide Sprachkenntnisse – und welcher Europäer beherrscht schon wirklich eine indianische Sprache – ist ein tiefes Eindringen gerade in die religiöse Vorstellungswelt gar nicht denkbar. Hinzu kommt, dass indianische Religionen überwiegend auf den Raum und das Personengefüge bezogen sind, in dem ihre Anhänger leben. Sie sind nicht auf Außenseiter zugeschnitten, traten nicht mit dem Anspruch auf international zu missionieren und tun das auch heute nicht.

Was die Jünger der „Twisted Hairs“ auf Ihren Seminaren „entdecken“ können, sind letztlich nichts als dem eigenen Kulturraum entsprungene Projektionen und Traumwelten im indianischen Gewand, die gerade deshalb so schnell greifen können und verstanden werden, weil sie einer mehr oder weniger bewußten Erwartungshaltung entsprechen, die schon von Kindesbeinen an durch die meist unbemerkte Integration von Klischees in das eigene Weltbild geprägt ist.

Ohne jeden Zweifel fördert die Globalisierung und die mit Ihr einhergehende Ausbreitung von Information das „Halbwissen“ über fremde Kulturen. Das Word „globalisieren“ kann bezeichnenderweise auch die Bedeutung haben, etwas übermäßig vereinfacht darzustellen. In diesem Sinne weist das folgende Zitat von einer anderen „Website“ bereits auf die „global-galaktische“ Verblödung im kommenden Zeitalter hin.

„DIE MIT DEN STERNEN TANZEN. Indianische Stammesälteste geben ihr Wissen über seit Jahrhunderten bestehende Kontakte mit Ausserirdischen weiter (von Dr. Richard Boylan).

Es war gewiss die ungewöhnlichste UFO-Konferenz, an der ich je teilgenommen hatte. Die Ältesten und Medizinmänner versprachen, ihr „Sternenwissen“ mit den führenden „weißen“ UFO-Forschern zu teilen, „mit jenen, die bisher Integrität gezeigt haben und die spirituelle Seite des Phänomens nicht ignorieren“, wie es hieß. „Für euch sind es UFOs, unbekannte Flugobjekte“, hatte mir Standing Elk, der Häuptlingssohn der Lakoto erklärt, als er mich auf seine Konferenz auf dem Reservat einlud, „für uns sind sie nicht unbekannt. Wir tanzen mit den Sternenältesten seit Tausenden von Jahren.“ Eine Woche lang dauerte das „Sharing“ von Wissen, nachts kam man zusammen in Schwitzhütten und zu anderen heiligen Zeremonien der Indianer, danach folgte ein Sonnentanz, das wichtigste Ritual der Lakota. Der Grund für die plötzliche Offenheit der Indianer war ihre Sorge um die Erde, um bevorstehende Erdveränderungen und die Gewißheit, daß „die Rückkehr der Sternenvölker“ unmittelbar bevorsteht.“ …
(http://www.saphyraswelt.de/stern.htmlink-external).

Manche Aussagen erinnern in erschreckender Weise an die bereits oben vorgestellten Muster. Eine besonders interessante Variante stellt hier die Kombination indianischer Weisheit mit der Gemeinde der „Ufo-Gläubigen“ dar, einer Bewegung die keinesfalls ernst zunehmen ist. Dennoch macht nachdenklich, dass Veranstaltungen zu Ufo-Phänomenen durchaus große Hallen zu füllen wissen und ein abstruser Wust an entsprechender Literatur rentablen Absatz findet.

Es gibt auch noch zahlreiche andere Varianten der Verquickung von indianischer Weisheit mit anderen Pseudo- Heilslehren. Wer Sie unbedingt finden will, kann das in oben angeführten Quellen und natürlich auch im Internet tun. Immerhin ist tröstlich, dass sich mitunter auch sinnvolle Äußerungen finden:

»Alte indianische Weisheiten« werden heute auch im Westen gelehrt, in Workshops, Seminaren oder Abenteuercamps. Dahinter verbergen sich in der Regel dubiose Psycho-Sekten mit einem nebulösen Mystizismus oder einfach Geschäftemacher, die auf der Ethno-Welle mitschwimmen wollen. In ihren Prospekten zeigen sie entrückt dreinblickende Rothäute und versprechen Verheißungsvolles: „schamanische Reisen zu Kraft und Heilung“, Feuerproben und Initiationsriten, Schwitzhüttenzeremonien und Trommel-Sessions, um „Schamanen in uns“ zu erfahren. … (http://www.indianer-web.de/gegwart/ medici.htmlink-external).

Abschließend sei nochmals auf einen wesentlichen Punkt hingewiesen. Während es tatsächlich Religionen gibt, die mit dem Anspruch auftreten, prinzipiell allen Menschen einen Heilsweg bieten zu können, ist ein solches Ansinnen den traditionellen Religionen nordamerikanischer Indianer fremd. Sie sind für Insider vergleichsweise kleiner Gemeinschaften mit einem spezifischen Gesellschaftsgefüge in einem bestimmten Lebensraum bestimmt. Selbst stammesübergreifende Kulte richten sich an Indianer, nicht an Weiße. Die Bekanntmachung religiöser Inhalte an Fremde erfolgt auch in der Regel nicht ohne Vorbehalte und nur in beschränktem Ausmaß. Schließlich wird die eigene Religion, wo ausgeübt, auch als identitätsstiftend erfahren, weshalb sich die Mitteilung entscheidender Inhalte geradezu von selbst verbietet. Es besteht kein Interesse daran, dass sich einige Weiße auch noch auf dieser Ebene ureigensten indianischen „Besitz“ aneignen.

Es sei auch hervorgehoben, dass Indianer nicht unbedingt bessere Menschen sind als wir und schon gar nicht im Besitz geheimen Wissens zur Rettung der Welt. Inwiefern eine Einzelperson die religiösen Ideale seiner Gemeinschaft in die Tat umsetzen kann, bleibt ihre Aufgabe und erfordert entsprechende Anstrengung. Auch Indianer können an ihren eigenen Idealen scheitern.

Wichtig ist aber die Feststellung, dass Indianer gerade aus ihren eigenen kulturellen Wurzeln die tauglichsten Modelle entwickeln können, um ihre Gegenwart zu bewältigen. Die im Einklang mit dem traditionellen Wertesystem erarbeiteten Lösungen zur Bewältigung existentieller Probleme haben sich effektiver als jede noch so gut gemeinte weiße Hilfestellung in abendländischer Tradition erwiesen. (Vgl. hierzu u.a. die Besprechung von Duran u. Duran: Native American Postcolonial Psychology im Coyote 2/01). Das sollte letztlich auch für uns Abendländer gelten. Lösungsansätze für unsere oder die von uns verursachten Probleme greifen dann am besten, wenn wir uns unserer eigenen kulturellen Wurzeln bewußt werden. Dabei mag im Einzelfall die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen weitere, wertvolle Impulse geben. Aber auch dies bedeutet mehr als nur die oberflächliche Aneignung einiger Schlagwörter als Versatzstücke für eine postmoderne Lebenskulisse.

Erstellt von oliver. Letzte Änderung: Dienstag, 4. Februar 2020 13:29:32 CET von oliver. (Version 3)

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